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“Hack4theFuture of Europe”

– ein online Hackathon im Bereich Social Innovation fĂŒr junior Webdeveloper von drei europĂ€ischen Coding Schools.

SuperCode war Initiator eines Hackathons auf europÀischer Ebene zu den Sustainable Development Goals. Wie kam das und wer war da alles dabei?

SuperCode hat bereits interne Hackathons durchgefĂŒhrt und immer sehr viel Begeisterung bei den Teilnehmenden gesehen. Als Programmierschule ist es generell sehr wichtig, die Lernenden durch Praxisprojekte auf die Arbeitswelt vorzubereiten. In der IT und Digitalbranche sind innovative Köpfe und Projekte gefragt, denn die Branche ist disruptiv und schnelllebig. Ein Hackathon bietet die Möglichkeiten, dies zu ĂŒben und das Potenzial zu fördern. Außerdem geht es auch um Spaß, KreativitĂ€t und Teamarbeit im Hackathon.

Und da wir uns in den letzten Jahren mit anderen europÀischen Programmierschulen angefreundet hatten, lag die Idee auf der Hand, gemeinsam etwas zu starten. SuperCode hat dann einen Förderantrag bei der EU im Erasmus+ Programm gestellt und dieser wurde bewilligt. Wir haben uns riesig gefreut auf die Zusammenarbeit mit der Social Hackers Academy aus Griechenland und der <Academia de Código_> aus Portugal.

Und wie ist das abgelaufen?

Wir haben das Projektteam zusammengestellt, von SuperCode waren Natalie und ich hauptverantwortlich. Aber auch viele andere waren involviert: Laura fĂŒr Social Media, Franzi hat uns das tolle Design erstellt und Finn die Webseite programmiert. Bei einem vor Ort Treffen in DĂŒsseldorf sind unsere portugiesischen und griechischen Kolleg:innen zu Besuch gekommen und wir haben uns auch persönlich besser kennengelernt. Das hat unsere Zusammenarbeit sehr bereichert.

Gemeinsam haben wir dann das Programm fĂŒr den Hackathon und fĂŒr die Projektphase entworfen: eine Website erstellt, Workshops geplant, Technik ausgewĂ€hlt, Social Media Auftritte gestaltet, Teilnehmende akquiriert und so weiter. Als es dann losging am Hackathon Wochenende, waren wir alle ganz schön vorfreudig aufgeregt und gespannt, was die Teams an diesem Wochenende aushacken.

Ein paar Teammitglieder der Hack4thfuture Arbeitsgruppe im Supercode BĂŒro in DĂŒsseldorf

Wir hatten 5 Teams im Rennen. Es fanden 3 Workshops statt und die Teams konnten das ganze Wochenende auf Mentor:innen zugreifen, wenn sie Hilfe brauchten. Es war schon herausfordernd als online Event. Niemand kann sich treffen, die Menschen kennen sich auch vorher nicht und werden dann in Teams gesteckt und dann heißt es: Los gehts! Durch ein paar Spiele, Auflockerungen und regelmĂ€ĂŸige Treffpunkte ist es uns aber doch ganz gut gelungen, ein “Wir” GefĂŒhl zu erzeugen. Drei Projekte sind dann weiter in die Projektphase gekommen, um noch weitere 3 Monate an ihren Ideen zu arbeiten.

Ein Screenshot der Teilnehmer im online Meeting
Die Teilnehmer:innen im online Meeting

Enrique - ein Teilnehmender des Hackathons und Mitglied des Gewinner-Teams Hugfugees: Was hat dich motiviert, beim Hackathonprojekt mitzumachen? Und was nimmst du mit von dieser Erfahrung?

Ich war unsicher, ob ich als Coding-AnfĂ€nger schon an einem Hackathon teilnehmen kann, aber ich wollte trotzdem etwas Neues probieren. Aber da es sich um einen internationalen Remote-Hackathon fĂŒr Juniors handelte, fiel mir die Entscheidung leicht. Jetzt weiß ich, dass es das Richtige war. Denn der Hackathon war fĂŒr mich die perfekte Gelegenheit, meine Coding- Kenntnisse zu ĂŒben. Das war super, weil wir als Teilnehmende und Ehemalige von Coding Bootcamps alle auf einem Ă€hnlichen Niveau waren. Wir haben im Team zusammen gelernt und am Ende war ich so motiviert beim Coden wie schon lange nicht mehr.

Ich habe jetzt viel mehr Selbstvertrauen bei Programmierprojekten, ob alleine oder in Teams, und dank der Workshops habe ich sogar wertvolle berufsrelevante FĂ€higkeiten gelernt, die ich in meiner Karriere und in meinen Projekten anwenden kann. Ich habe auch mein Netzwerk mit Kollegen aus ganz Europa und der Welt erweitert. Die Teilnahme hat mich motiviert, an weiteren Hackathons teilzunehmen!

Und was ist dein Fazit Lisa?

Also es hat auf jeden Fall viel Spaß gemacht, mit anderen europĂ€ischen Programmierschulen zusammenzuarbeiten. Wir haben viel voneinander gelernt und uns ĂŒber Inhalte des Projektes hinaus ĂŒber unsere Erfahrungen in diesem Arbeitsfeld ausgetauscht. Und das Ziel des Projektes haben wir auch erreicht: Lernende europĂ€ischer Programmierschulen arbeiten in internationalen Teams an innovativen und digitalen Lösungen fĂŒr die Herausforderungen der Welt. Das Feedback der Teilnehmenden war auch super. Sie haben viel gelernt, und das ist ja das Ziel von SuperCode!

Und nicht zu vergessen: Wir haben auch ein Guidebook geschrieben, um unser Wissen und unsere Erfahrungen weiterzugeben. Also schaut mal rein, wenn ihr auch einen Hackathon organisieren wollt: Link zum Guidebook Download

Das Guidebook

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